Die letzten drei Spiele der Zweiten

Die zweite Mannschaft

Nachdem die Zweite mit zwei Niederlagen (Farnewinkel, BW Averlak) in die Rückrunde gestartet war, hat sie in den letzten Wochen eine kleine Serie hingelegt. Dabei sprangen 10 von 12 möglichen Punkten heraus und damit sicherten wir uns den vierten Tabellenplatz.

Gegen die Reserve vom FC Averlak gab es einen klaren 6:0 Sieg. Je drei Tore pro Halbzeit ließen die Gäste nicht richtig ins Spiel kommen. Herausragender Akteur war Pacco Kühl, der viermal traf und in Hz 1 einen Hattrick erzielte. Die weiteren Tore schossen Daniel Sander und Oldie Christian Jörgens.

Aufstellung: Ostarek – Uhlemeier, Sander, N. Weyand Dorner, Husen, Jörgens, D. Erdmann, L. Minke, M. Voß, Kühl

Eingewechselt: Helm, Busch, M. Janssen, S. Minke

Im Derby bei Ditmarsia Albersdorf gab es ein Debakel für die Heimelf. Ab der 3. Minute musste Ditmarsia in Unterzahl spielen, weil ein Spieler gegen Pacco die Notbremse zog. Pacco war es auch, der sein Team in Führung schoss (11.). Torjäger Leon Minke (24 Treffer) legte in Min 17 nach und mit dieser Führung kontrollierten wir das Spiel und als Leon in Min 40 einen Elfmeter verwandelte, war das Spiel schon durch. Ditmarsia hatte arg mit der Disziplin zu kämpfen und so gab es in Min 56 erneut einen Elfmeter für uns, den Leon zum 0:4 verwandelte. Danach ließen es die Schomacker Mannen ruhiger angehen, wechselten kräftig durch und dennoch traf Pacco Kühl zum 0:5 Endstand.

Aufstellung: Helm – Sander, Frahm, D. Erdmann, Eggers, Kudla, Lühr, Uhlemeier, L. Minke, Kühl, Paetow

Eingewechselt: Tschermek, Schomacker, Rehn, Zöllmer, S. Minke

TSV Friedrichskoog III – SG FCO/MTV  2:1  (1:1)

Mit dem letzten Aufgebot fuhr unsere Zweite nach Friedrichskoog. Beton anrühren war die Devise und auf Konter lauern. Das gelang bereits nach 10 Minuten, denn Leon Minke startete durch und schob den Ball zur Führung ein. Die Heimelf tat sich gegen unsere zwei Vierketten schwer, aber dennoch traf Harders in Min 39 per Kopf zum Ausgleich. In Hz 2 rannte der TSV pausenlos an, aber sie konnten unser Abwehrbollwerk nicht knacken. Leider brachte uns ein völlig unnötiger Foulelfmeter auf die Verliererstraße. Nach einem Einwurf ließ Andre Paetow das Bein stehen, der Stürmer nahm dankend an und Kruse verwandelte zum Siegtreffer (83.). Niels Schomacker war trotz der Niederlage sehr zufrieden mit seiner Truppe und freut sich jetzt auf die Sommerpause, nach dem Spiel gegen SV Quickborn/Brickeln

Aufstellung: Ostarek – Sander, S. Minke (27. Schomacker), T. Tödter, Uhlemeier, M. Janssen, Paetow,Lühr, Rehn, L. Minke, D. Erdmann

Zum letzten Saisonspiel begrüßen wir die SV Quickborn-Brickeln recht herzlich. In der letzten Saison waren die Gäste noch in einer Spielgemeinschaft mit dem FC St. Michel. Während St. Michel das Startrecht in der Kreisklasse A behielt, startete die SV Q/B in der Kreisklasse C neu durch und kann mit einem Sieg die Meisterschaft und den Aufstieg feiern. Nur gegen Geest ließ man Federn, zuhause 1:1 und auswärts 0:6, da Geest aber dreimal Remis spielte ist die SV mit einem Punkt voraus. Das Torverhältnis von 133:14 ist gigantisch und vermutlich werden wir ähnlich chancenlos sein wie bei der 1:7 Hinspielniederlage.                                     Berichte in Kurzform: Rolf Kruse

FC SW St. Michaelisdonn  –  FC O 3:4 (3:0)

Irre Aufholjagd verhinderte Debakel

Auch wenn wir mit dem letzten Aufgebot nach St. Michel reisten – auf der Bank saßen nur Hoffi und Husi –, war die Leistung in den ersten 60 Minuten beschämend. Wir bekamen gegen den mit Altligaspielern aufgefüllten Absteiger kein Bein auf die Erde. Es fing alles mit dem Gedaddel von Todti an und er hatte Glück, das Peters nur den Pfosten traf (Min 2). Scheinbar hatte die Mannschaft St. Michel auf die leichte Schulter genommen und wollte aus dem Stand Fußball spielen. Aber auch das klappte nicht, denn kaum ein Pass kam an und hinten waren wir offen wie ein Scheunentor. So auch in Min 26, als keiner Jebens angriff und er traf aus 18 m zur Führung. Ebenso standen wir in Min 36 Spalier, aber der Kopfball von Schumacher ging knapp daneben. Keine Minute später klingelte es erneut, weil wir den Ball nicht geklärt bekamen und Peters netzte aus 10 m ein. Wir hatten nur zwei Halbchancen zu bieten und zwar ein Kopfball von Rimkus (39.) und ein 18 m Schuss von Zieren (44.), aber beide verfehlten ihr Ziel. Dafür fingen wir uns in der Nachspielzeit das dritte Gegentor. Nach einem Freistoß durfte Schumacher unbedrängt einköpfen (45.+2). Wer glaubte, dass sich unser Team nach dem Pausendonnerwetter steigern würde, sah sich in den nächsten 20 Minuten getäuscht. Einzig unser A-Jugendlicher, Lovis Zieren, kurbelte immer wieder über die rechte Seite an. In Min 67 bediente er Wiedemann, doch Tw Strahlendorff rettete per Reflex. Fortan nahmen unsere Bemühungen Fahrt auf und nach einem Lattentreffer von Lovis staubte Lasse Peters zum 1:3 ab (71.). In Min 75 wurde Lasse von Voß bedient und wieder zappelte der Ball im Netz. Die SW Abwehr geriet ordentlich ins Schwimmen und nach Zieren Pass jagte Thomas Wiedemann das Leder zum Ausgleich ins lange Eck (81.). Jetzt wollten wir auch den Sieg, dabei waren wir zweimal hinten offen, doch Schnoor köpfte und schoss am Tor vorbei. Ja und dann nutzten wir die Nachspielzeit und wieder war Zieren beteiligt. Auf der rechten Seite wurde Lovis zu Fall gebracht; Wiedemann brachte den fälligen Freistoß hoch hinter die Ketten auf den langen Pfosten und Niels Ole Rimkus köpfte ein. Dieses schöne Tor sollte auch der Siegtreffer sein. Ob dieser verdient ist, sollen andere beurteilen, denn wir hätten auch 0:5 zur Pause hinten liegen können und dann wären wir wohl nicht mehr ins Spiel gekommen. So nutzten wir die konditionellen Probleme bei der Heimelf und holten den nicht mehr für möglich gehaltenen Dreier. Zumindest die Moral war in den letzten 20 Minuten intakt und montags fragt eh keiner mehr wie das Spiel war.                                Bericht: Rolf Kruse

Aufstellung: Todti – Janns, N. Tödter, Rimkus, Kleine – Boie, Krüger, Zieren – Wiedemann, Voß, Peters

Frauen SG FC O/Merkur – FSG Oldendorf Itzehoe 1:0 (0:0)

Nachdem unsere Frauen in den letzten beiden Spielen gegen die Absteiger Buchholz und HoLoPei nur einen Punkt erspielten, wurde das heutige Spiel zum Finale um die Vizemeisterschaft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, aber es war eher ein Spiel zwischen den Strafräumen. Gleich zu Beginn hatte wir Glück, dass Wegner nur die Latte traf, dass war es aber auch schon mit den guten Chancen. Anja Börner musste einen Schuss von Pien (31.) entschärfen und Meike Mischke’s Kopfball war zu hoch angesetzt. (32.). Nach dem Wechsel übernahmen wir zunächst das Kommando und nach einer schönen Ecke von Irina Schatt landete die Direktabnahme von Jenny Husen in den Armen von Tf Fels (53.). 2 Minuten später wieder Ecke durch Irina und aus einer Spielertraube heraus wuselte Meike Mischke den Ball ins Tor. Danach hätten wir nachlegen können, aber die Direktabnahme von Simone Rühmann ging knapp über das Tor. In Min 68 passte Meike per Kopf auf Johanna Karstens, aber zweimal scheiterte Johanna an der Torfrau. Da wir den Deckel nicht draufgemacht haben, wurde es noch eine Zitterpartie, doch Anja Börner wuchs über sich hinaus und sicherte mit starken Paraden den Dreier. In Min 73 war es Wegner, die an Anja scheiterte und auch der Schuss von Harms wurde eine sichere Beute unserer Torfrau. Die größte Tat vollbrachte Anja in Min 81; Johanna verlor den Ball am Sechzehner an Lahann, die lief noch 3 – 4 m und schoss platziert flach ins lange Eck, aber Anja tauchte blitzschnell ab und mit einer Hand drehte sie den Ball um den Pfosten. Danach verteidigten wir wieder besser und brachten die knappe Führung über die Zeit. Als Schiri Schietzel endlich nach 97 Minuten abpfiff, brach der große Jubel aus und die Vizemeisterschaft wurde gebührend im Partybus gefeiert.

So die Damen, jetzt habt ihr euch nach einer tollen Saison die Sommerpause verdient. Macht alles Mögliche, aber bitte kein Fußball.  

Aufstellung: Börner – Jautelat, Allenstein, Lemm, J. Dobelstein – Mischke, Karstens, Suhr – Husen, Rühmann, Lorenzen Eingewechselt: Mahmens, Schatt, Siehl, Tödter    Bericht: Rolf Kruse

FC O – TSV Nordhastedt 0:0

 

Nach der enttäuschenden Niederlage vom Maifeuer mussten wir am darauffolgenden Samstag bereits die Köpfe wieder hochbekommen. Zu Gast war an diesem Wochenende der TSV Nordhastedt, der wahrscheinlich nicht nur für mich mit diesem Kader zu weit unten in der Tabelle steht. Das Wetter war gut, der Platz ebenfalls. Der Kader war an diesem Tag etwas dünn, aber dennoch namentlich stark besetzt. Das Spiel bot dann leider sehr wenige Highlights. Wir ließen den TSV zu Beginn anlaufen. Im Abwehrverbund verteidigten wir sehr solide und ließen so gut wie nichts zu. Bis auf einen harmlosen Schuss durch den quirligen Hell blieb Todti arbeitslos. Da wir nach vorne jedoch so gut wie gar nicht stattfanden, neutralisierten sich beide Mannschaften. Und so gingen wir mit einen 0:0 in die Halbzeit. Die zweite Halbzeit begann sehr ähnlich wie die Erste. Erst im Verlauf versuchten wir das Spiel mehr an uns zu reißen und kamen dadurch besser rein. Im letzten Drittel waren wir jedoch einfach nicht griffig genug, weshalb spätestens der letzte Pass beim Gegner oder im Aus war. Wir kontrollierten das Spiel weitestgehend, hatten dann aber Glück, dass es nicht auf einmal 0:1 stand. Schumi verschätzt sich bei seiner Rückgabe auf Todti, doch aus irgendeinem Grund sprang der Ball von der Linie zurück ins Feld, anstatt ins Tor. Hier scheint der Platzwart gute Arbeit geleistet zu haben 😉 Kurz vor Schluss hatten wir dann unsere beste Möglichkeit durch Rene, dessen Schlenzer jedoch knapp am Tor vorbeisegelte. So endete das Spiel 0:0. Ich hätte gerne mehr über das Spiel berichtet, aber meinem Gedankenprotokoll entspringt keine weitere nennenswerte Szene. Die Luft schien etwas raus zu sein, nachdem durch die Niederlage der Anschluss nach oben verloren zu sein glaubte. Am kommenden Wochenende geht es dann nochmal nach St. Michaelisdon, bevor wir Pfingstsamstag zum letzten Heimspiel der Saison einladen.                                                         Bericht: Klemens Krüger

Aufstellung: Todt – Janns, Friedrichsen, Rimkus, Boie – Kiecksee, Wandmaker (33. Zieren), Krüger – Voß – Wiedemann, Peters (60. J. Tödter)

A-Jugend Kickers Eider SG  –  SG Geest-Mitteldithmarschen  3:1 (0:1)

Nachdem die Jungs das Hinspiel 3:0 gewannen, behielten sie auch am Donnerstagabend mit 3:1 die Oberhand. Wir taten uns aber lange schwer gegen den Tabellenletzten und das lag auch an der mangelhaften Chancenverwertung. Zudem wirkten wir in der Abwehr etwas sorglos und so musste Keeper Marlon Walter den Rückstand gegen Voß verhindern (9. Min). Mit zwei schönen Schüssen hätten wir in Führung gehen können, aber Emil Rahnfeld traf nur den Außenpfosten und Lovis Zieren’s Direktabnahme wäre im Winkel eingeschlagen, aber der Ball wurde noch zur Ecke abgefälscht. Tja und dann bekamen wir nach einer Ecke den Ball nicht weg und Voß traf zum 0:1 (36.). Danach Chancen im Minutentakt, aber Johannes Janns, Emil Rahnfeld und Rojhat Zimmermann trafen nicht ins Schwarze. In Hz 2 wurde es ein Spiel auf ein Tor, aber wir spielten zu ungenau bzw. verteidigten die Gäste aufopferungsvoll ihr Tor. In Min 68 fiel aber der langersehnte Ausgleich, nachdem Emil Rahnfeld nach feiner Einzelleistung ins lange Eck traf. Danach konnten wir unsere Überlegenheit nicht in Tore ummünzen und die Zeit lief davon. Doch dann legte unser B-Jugendlicher Rojhat Zimmermann ein Solo hin und mit einem Schuss ins lange Eck erzielte er die Führung (88.). Plötzlich spielte Geest auch mal offensiv mit und lief prompt in einen Konter. Wieder war es Rojhat, der 2 Mann ausspielte und sicher verwandelte (93.). Der Schiri ließ 10 Minuten nachspielen, auch weil der bereits ausgewechselte Johannes Janns sich wegen Unsportlichkeit die rote Karte einfing, aber an dem verdienten Sieg änderte das nicht mehr.                                         Bericht: Rolf Kruse

FC O  –  SG Eider/Pahlen 0:1 (0:1)

 

Es hat nicht sollen sein

Es war alles hergerichtet für das Verfolgerduell. Tolles Wetter, Grillstation, Bierpils, Maifeuerparty und annähernd 400 Zuschauer. Nach der Pause dürften es mehr als 500 gewesen sein. Die Vorausetzungen waren klar; nur der Gewinner bleibt der SG Geest II auf den Fersen. Während Trainer Jansen eine defensivere Taktik mit drei Innenverteidiger wählte, waren die Gäste offensiver ausgerichtet und bestimmten zunächst das Spielgeschehen. Einen ersten Warnschuss gab Waasen ab, indem er Todti aus spitzem Winkel prüfte (10. Min). Wir kamen nur sporadisch vor das Gästetor, dafür aber in Min 16 gefährlich. Voß flankte von der Grundlinie, aber Wiedemann und Kieksee verpassten. Eider hatte aber deutliche Feldvorteile ohne echte Torchance und dann kam Klaas Jessen in Min 25 auf den Plan. Von der rechten Außenlinie startete er ein energisches Solo, ließ insgesamt vier Mann stehen und überwand Todti mit einem Flachschuss. Obwohl unsere Defensive gut stand, waren wir hier nicht im Bilde und schon klingelte es. Das hätte nach einem schönen Flugball von Voß auf den freistehenden Wittek passieren können, aber Karsten rutschte aus und die Chance war dahin (32.) Fast im Gegenzug tanzte Toptorjäger Reitz 3 Mann aus, aber sein Schuss ging daneben. Eine Doppelchance hatten wir noch nach 2 Ecken, aber einmal blieb Rimme’s Kopfball hängen und der zweite landete in den Armen von Keeper Holst (41.). Nach der Pause stellte Trainer Jansen auf 3 Stürmer um und so nahmen wir Eider die Überlegenheit und spielten mehr nach vorne. Da aber beide Abwehrreihen gut organisiert waren, gab es keine klaren Torchancen. In Min 66 schlug Friedrichsen einen langen Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne, die Pille wurde immer länger und Holst hatte Glück, dass er nah am Pfosten stand, ansonsten hätte er den Ball ins Tor geboxt. So gab es nur Ecke. Das Spiel plätscherte so dahin und plötzlich war die Ausgleichschance da, aber Peters köpfte einen Kiecksee Freistoß genau in die Arme des Keepers (75.). Im Gegenzug spielte Reitz 4 Mann aus, aber er kam nicht zum Abschluss. Glück hatten wir in Min 80, denn nach einem Ausflug von Todti, wollte Heißenberg den Ball aus 25 m ins leere Tor versenken, aber er traf nur den Kopf vom zurückeilenden Todti. In den letzten 10 Minuten wurde es richtig spannend, aber wir hatten einfach kein Spielglück, zumal die Gäste sich auch nicht zu schade waren den Ball über die Tribüne zu jagen. Nach einem Freistoß von Kiecksee rettete ein Verteidiger vor der Linie (82.) und auch der Kopfball von Peters wurde vor der Linie geklärt (87.) und zuguterletzt faustete Holst den Schuss von Friedrichsen aus der Gefahrenzone (92.). Eider hatte noch 2 gute Konterchancen, aber die wurden nicht sauber zu Ende gespielt. So blieb es letztendlich bei dem knappsten aller Ergebnisse.

Fazit: Ein Remis wäre aufgrund der besseren 2. Hz verdient gewesen, aber uns fehlt seit Wochen die nötige Kaltschnäuzigkeit vorm Tor und das war heute ausschlaggebend. Somit hat Eider noch die Möglichkeit Meister zu werden, muss aber auf einen Ausrutscher von Geest hoffen      

Aufstellung: Todt – Wittek (75. Janns), Friedrichsen, Rimkus, Boie – Krüger (67. N. Arps, 84. Peters), Kiecksee, Wandmaker – Voß, Wiedemann, Peters (81. J. Tödter)          Bericht: Rolf Kruse

TSV Buchholz III – FCO/MTV II 2:4 (0:1)

Personell stark angeschlagen ging es nach Buchholz, mit gerade einmal 12 Männern reisten wir an, zu unserem Glück wurde 9er Feld gespielt.

Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, mit einfachem Fußball überspielten sie das Mittelfeld, kamen aber nicht zu klaren Chancen. Die beste Chance für uns hatte Gert, der nach einem schönen Konter freistehen vorm Torwart vergab. Nach gut einer halben Stunde musste Bothi verletzungsbedingt raus, für ihn kam Schomacker aufs Feld. Eine schöne Ecke von Gert landete nur eine Minute später vor seinen Füßen und Niels schob ins kurze Eck ein (0:1 28`). Danach waren wir besser im Spiel, Lühr vergab 2 mal aus aussichtsreichen Positionen, kurz vor der Pause hatten wir noch einmal Glück, als Buchholz die Latte traf. In der zweiten Halbzeit machte Buchholz mehr Druck und kam immer wieder in die Räume, nach 57 Minuten vollendete Schramm mit der Schulter nach einer Ecke (1:1). Doch Paco konnte nur eine Minute später nach toller Vorarbeit von Lühr den alten Abstand wiederherstellen (1:2  58`). Nach 65 Minuten der erneute Ausgleich, Sczesny schob einen Querpass ohne Mühe über die Linie (2:2). Die Kräfte schwanden jetzt auf beiden Seiten und so war es Paco, der mit seinem Tempo den Unterschied machte, einen Doppelschlag in Minute 70 und 78, von dem sich die Hausherren nicht mehr erholten. Danach verwalteten wir das Ergebnis bis zum Abpfiff.

Fazit: Wenig Personal, katastrophaler Platz, aber kämpferisch wieder gut, am Ende ein verdienter Sieg.                           Bericht: Niels Schomacker

Aufstellung: Tor: Ostarek   Abwehr: Paetow    Uhlemeier   N. Weyand      Mittelfeld: M. Kleine    Bothman (27`Schomacker  85` Rehn)    Kühl    Lühr     Angriff: Helm

FCO/MTV II -SG Geest 05 III 2:5 (2:3)

Nach dem 6:2 gegen Hochdonn stand diesmal eine ganz andere Aufgabe an, mit Geest III kam eine der 2 absoluten Topmannschaften zu uns in die Blohm-Bau Arena. Das Spiel begann denkbar schlecht, bereits nach einer Minute wurde Vollert mit einem schönen Doppelpass steil geschickt, frei vor Osti ließ er diesem keine Chance. (0:1). Geest ließ uns keine Zeit zum Atmen und Tiessen erhöhte per Kopf nach toller Flanke (0:2, 8`). Erneut Vollert nutzte einen verunglückten Klärungsversuch zum 0:3 (13`). Doch dann änderte sich das Spiel, Leon M. setzte sich über links stark durch, legte im Strafraum quer und Sander schob überlegt zum 1:3 ein (14`). Die Gäste waren weiterhin das spielbestimmende Team, aber klare Chancen blieben nun aus. In Minute 38 dann das Highlight des Spiels, Sander bekam den Ball über rechts außen, zog in den 16er, spielte dort inklusive Torwart 3 Gegenspieler aus und schob zum Anschlusstreffer ein. Ein Klassesolo!(2:3). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. In der zweiten Halbzeit merkte man auf beiden Seiten, dass die erste Halbzeit viel Energie gekostet hatte, Vollert (58`) und Büttner (79`) trafen zum Endstand.

Fazit: Nach einem schweren Start in die Partie zeigte wir gerade in Minute 15-45, dass wir auch gegen solche Kaliber mithalten konnen, Kampf- und Teamgeist stimmten wieder einmal, am Ende muss man aber ehrlich zugeben, dass Geest an diesem Tag verdient gewann.

Aufstellung: Tor: Ostarek – Uhlemeier,  Paetow,  H.Zöllmer,  D.Erdmann –

T.Tessmann, Schomacker (30.). S.  Minke (54`M.Kleine),   O. Göttsche     G. Adria (72`Schomacker 84`Rehn), Sander, Helm – L. Minke   

Bericht: Niels Schomacker

Frauen  TSV Buchholz  –  SG Offenbüttel/Merkur  1:0  (0:0)

Am Samstag waren wir zu Gast in Buchholz und mussten ohne Punkte wieder nach Hause fahren. Wir haben das Spiel über 90 Minuten klar dominiert, konnten den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Fünfmal Latte oder Pfosten und zehnmal vorbei oder überweg. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Es fehlte der letzte Wille ein Tor zu erzielen und so kam es wie es kommen musste. Die letzte Gelegenheit der Gastgeberinnen führte zum Siegtreffer, der keineswegs verdient war. Die ausgeführte Ecke von Weinert, die nicht mal eine war, fand den Weg direkt ins Tor (93.)

Somit konnte die Vizemeisterschaft nicht klar gemacht werden, dazu wird am Sonntag in Hohenlockstedt  ein neuer Versuch gestartet.

Aufstellung: Karstens – Allenstein, Lemm, Tödter, J. Dobelstein, Suhr (46. Reimers), Mahmens (30. L. Lorenzen), Rühmann, Henßen, Husen, Mischke (41. Schatt)                   Bericht: Dörte Herzog-Karstens

FC O  –  SG Norderhamme II 1:0 (1:0)

             

Jürgen Voß schießt das goldene Tor

Das es nur bei dem einen Tor bleiben würde, hätte bei dem furiosen Start kaum jemand für möglich gehalten. Nach vorsichtigem Abtasten gingen wir mit dem ersten Angriff in Führung. Schneller Einwurf von Janns, Wiedemann ging bis zur Grundlinie und Jürgen Voß verwertete die Flanke zu seinem 11. Saisontor (6.Min). Fortan schnürten wir die Gäste hinten ein und Peters hätte nachlegen können, aber er setzte die Wiedemann Flanke über das Tor (12.). Nachdem Kiecksee mit einem 18 m Freistoß an Keeper Runge scheiterte (20.) legten wir den Rückwärtsgang ein und schoben uns die Bälle in der eigenen Hälfte nur hin und her. Das machte die Gäste mutiger und nach einem harmlosen Kopfball von Thielmann ging niemand zum Ball und als Thielmann vollenden wollte, klärte Andreas Dorner in höchster Not und verhinderte damit den Ausgleich (30.). Warum wir uns 15 Minuten Auszeit nahmen ist schwer nachvollziehbar, denn ab Min 35 gaben wir wieder Gas und es stellten sich gute Chancen ein. Jeweils nach Ecken von Voß und Kiecksee kam Peters frei zum Abschluss, aber seine Direktabnahme (35.) und sein Kopfball (37.) gingen denkbar knapp ins Toraus. Dazwischen scheiterte Friedrichsen nach einem Solo noch am Keeper (36.). Chancen im Minutentakt und alle nicht genutzt. Als dann auch noch Kiecksee dem Torwart freistehend in die Arme köpfte, pfiff der Schiri zur Pause. Nach dem Wechsel sollte alles besser werden, aber das Spiel verflachte total. Kaum Bewegung im Spiel und schon gar nicht Pässe in die Tiefe. Dennoch hatten wir noch eine große Chance, aber erneut war es Peters, der mit einem Kopfball am Torwart scheiterte (55.). Danach wurde es ein Ballgeschiebe wie einst in Cordoba (Deutschland – Österreich). Für die Zuschauer war es eine Zumutung wie ängstlich wir gegen den Absteiger agierten und fast wäre diese Lethargie noch in die Hose gegangen. Friedrichsen verlor einen Zweikampf, Todti zu weit vorm Tor, doch Schimanski nahm das Geschenk nicht an und schoss am Tor vorbei (79.). Einige enttäuschte Zuschauer verließen das Stadion und bekamen das Tor von Wiedemann nicht mehr mit (89.). Da Thommy angeblich im Abseits stand, wurde der Treffer annulliert und wir zitterten uns zum Sieg. Das nennt man dann wohl Arbeitssieg und wenn die Spieler dann meinen ’Hauptsache gewonnen‘, dann ist es wohl so. Rolf Kruse

Aufstellung: Todt – Janns (87. Janssen), Friedrichsen, Dorner, Boie – N. Arps (72. Zieren), Krüger, Kiecksee – Voß, Wiedemann, Peters (81. J. Tödter)