FC O  –  SV Wöhrden  3:0  (2:0)

Boie der Doppelpacker

Mit einer gehörigen Wut im Bauch, aufgrund der Hinspielniederlage, ging unser Team in dieses Spiel und belagerte von Beginn die gegnerische Hälfte. Wir erspielten uns sogleich gute Chancen, nutzten diese aber nicht. In Min 2 segelte eine Kicksee Ecke auf den zweiten Pfosten, aber Wandmaker köpfte vorbei und beim nächsten Angriff setzte sich Friedrichsen gut durch, aber Rene traf nur das Außennetz. Wöhrden kam gar nicht hinten raus und war froh, dass wir die nächsten beiden Chancen liegen ließen. Friedrichsen legte den Ball nach einem Solo quer, doch Wiedemann donnerte das Leder über das Tor (9. Min) und Kiecksee schoss freistehend aus 8 m links am Tor vorbei (11.). Anstatt mit 2 -3 Toren zu führen, wären wir fast in Rückstand geraten. Nach einem Querpass war Grönsel frei, Flo Arps (vertrat den urlaubenden Todti im Tor hervorragend) verkürzte den Winkel und der Ball ging denkbar knapp ins aus (19.). Aus dem nichts die Führung in Min 23; Jürgen Voß schloss aus spitzem Winkel ab und Hendrik Paulsen lenkte den Ball ins eigene Tor. Rimme hätte nachlegen können, aber er setzte den Kopfball über das Tor (26.) Wöhrden wurde etwas mutiger und fing sich prompt einen Konter ein. Boie ging über links durch, spielte Doppelpass mit Vossi und mit der linken Pike netzte er ein (39.). In Min 44 musste Flo seine alte Torwartklasse unter Beweis stellen, indem er Smarow’s Flachschuss um den Pfosten lenkte. Nach der Pause wollten die Gäste ein schnelles Tor, doch Rimme blockte den M. Paulsen Schuss und Flo verhinderte den Einschlag, nach 14 m Schuss von Grönsel, mit einer erneuten Glanzparade (49.+50.). Nachdem Rimme Keeper Poetsch per Kopf zu einer Parade zwang (56.) verflachte das Spiel zusehends, auch weil wir gegen unsichere Gäste kaum Ideen entwickelten. Dennoch hätten Boie (72.) und Kiecksee (81.) erhöhen müssen, aber es war schon kläglich wie beide aus 8 m freistehend den Ball nicht im Tor unterbrachten. Als Meyer (90.) und Voß (91.) mit ihren Schüssen am Tw scheiterten, kam Kristof Boie, der beste Spieler auf dem Platz, auf den Plan. Nach einem Solo bekam er den 2. Ball erneut vor die Füße und traf zum 3:0 Endstand.

Fazit: Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, anders ist es nicht zu erklären, warum wir die harmlosen Gäste nicht abgeschossen haben.

Aufstellung: Flo Arps – Janns (65. Kühl), Rimkus, Friedrichsen Boie – Wandmaker (38. Zieren), Kiecksee, Krüger – Voß, Wiedemann, Peters (65. Meyer)                                                                       Bericht: Rolf Kruse