SG Offenbüttel/Hademarschen  –  SV Farnewinkel-Nindorf  1:1  (0:0)

Mit soviel Gegenwehr hatte der Meisterschaftsfavorit sicherlich nicht gerechnet. Der Gast machte zwar von Beginn an das Spiel, aber Lea Allenstein organisierte die Abwehr super und wir ließen kaum eine Torchance zu. Wir lauerten auf Konter, die zumeist über Ida Husen liefen, aber am Ende spielten wir zu ungenau, sodass es zu keiner klaren Torchance kam. Die Gäste hatten zwei dicke Möglichkeiten, aber Jana Hornke vereitelte beide 1 gegen 1 Situationen gegen Öney (20.) und Thomsen (29.). Bis zur Pause war es dann ein Spiel zwischen den Strafräumen. Nach der Pause hatten wir den ersten Abschluss; Ida legte für Meike Mischke auf, aber der Schuss ging knapp daneben (47.). Danach übernahm die SV das Spielgeschehen und etliche Flanken flutschten durch den Strafraum und eine nahm Miriam Öney gedankenschnell auf und verwandelte eiskalt zur Führung (62.). Danach waren die Gäste sich wohl zu sicher und ließen uns etwas Raum. Der Warnschuss von Johanna Karstens war eher harmlos (65.), aber in Min 70 setzte sich Jenny Husen gut durch, zog aus spitzem Winkel ab und der abgefälschte Ball schlug als Bogenlampe im langen Eck ein. In der Schlussviertelstunde bestand immer wieder Gefahr, wenn Öney am Ball war, aber freistehend schoss sie zunächst neben das Tor (76.) und in Min 81 scheiterte sie im 1 gegen 1 erneut an Jana. Kurz zuvor erhielt Jana Dobelstein ihre erste gelb/rote Karte in ihrer langen Karriere, nachdem ihre Gegenspielerin beim Kreuzen zu Fall kam. Mit Glück und einer kämpferischen Energieleistung bearbeiteten wir die frustrierten Gäste und fast wäre uns noch der Lucky Punch geglückt, denn Meike Mischke nahm sich einen Freistoß aus 25 m von der Rechtsaußenposition, doch die fast beschäftigungslose Torfrau, Gina Haubold, lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte. Das wäre dem Guten sicherlich zu viel gewesen, aber die Gäste gingen einfach zu fahrlässig mit ihren Chancen um, so auch in Min 92 als Öney erneut im 1 gegen 1 an der überragenden Jana Hornke scheiterte.

Auch wenn der Punktgewinn etwas glücklich erscheint, muss man sich dieses Glück erarbeiten und das hat unser Team mit einer tollen Mannschaftsleistung getan. Das war eine starke Reaktion auf das letzte Spiel in Langenhorn. Wir sollten jetzt schön auf dem Teppich bleiben, aber wenn mir jemand erzählt hätte, dass wir bei dem schweren Auftaktprogramm vier Punkte gegen drei Meisterschaftsfavoriten holen würden, den hätte ich für verrückt erklärt.   

Aufstellung: Hornke – Dobelstein, Spring, Allenstein, Karstens – Langhans, Mischke, Schatt, Daya Peters – Jenny und Ida Husen

Eingewechselt: Mahmens, Struck, Tödter                            Bericht: Rolf Kruse

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