FC Offenbüttel – SG Friedrichstadt-Seeth-Drage  2:1 (1:1)

Nicht immer gewinnt die bessere Mannschaft

In den vergangenen Jahren haben wir des Öfteren gegen die SG gespielt und kamen mit deren unorthodoxen Spielweise nur schwer zurecht. Aber diesmal überraschten sie uns mit einer strukturierten Spielweise und ließen Ball und Gegner laufen. Bereits in Min 7 kam Nehlsen frei zum Abschluss, aber Joshi ließ sich nicht überrumpeln und boxte den Ball mit einer Hand aus dem Winkel. In der 18. Min war er dann machtlos, denn nach einer schönen Kombination stand Nehlsen blank und vollendete flach ins lange Eck. Mit unserem ersten guten Angriff glichen wir aus. Kono passte auf Domscheidt, der legte für Hein auf und Enno traf flach ins Eck (24.). In Min 28 verhinderte Klemens Krüger den erneuten Rückstand, indem er den Schuss von Utermark vor der Linie blockte. Die Gäste hatten deutlich mehr Spielanteile, aber sie nutzten ihre Chancen nicht. So scheiterte Schäfers per Volleyschuss an Joshi (31.) und Lindstädt verzog freistehend ganz knapp (37.). Aus dem Nichts hätten wir in Führung gehen können, doch Kono’s Abschluss wurde geblockt und Hein brachte den Abpraller nicht an Tw Lorenzen vorbei (43.). In Hz 2 war das Spiel ausgeglichener und die Gäste hatten nur noch eine Chance, aber Joshi hielt den Schuss von Utermark sicher (59.). Mit einer Doppelchance hätten wir in Min 65 in Führung gehen können, aber da fehlte das nötige Spielglück. Kono flankte mustergültig, Hein hielt den Kopf hin, doch Boldt klärte auf der Linie. Die folgende Ecke kam auf den zweiten Pfosten, Sören Domscheidt stieg zum Kopfball hoch, aber vom Innenpfosten prallte der Ball ins Feld zurück. Es roch nach einem leistungsgerechten Unentschieden, aber unser Youngster, Emil Rahnfed, hatte etwas dagegen. Mit Glück und unbändigem Willen setzte er sich durch und spitzelte den Ball aus 8 m am herausstürzenden Keeper vorbei ins Netz (84.). Danach ließ sich der Tw zu einer Tätlichkeit gegen Emil hinreißen, aber zur Überraschung aller bekam er nur den gelben Karton zu sehen. Mit Geschick verteidigten wir den knappen Vorsprung und nahmen den schmeichelhaften Dreier gerne mit.           Bericht: Rolf Kruse

Aufgebot: Rohwedder – Janns, Krüger J. Tödter, Rahnfeld – Domscheit, Petersen, Kiecksee – Konnowski, Hein, Söhrn eingew. Voß, Kleine

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