SV Farnewinkel-Nindorf  –  FC Offenbüttel  2:2 (0:1)

Nach den zuletzt weniger guten Auswärtsauftritten wäre ein 2:2 in Farnewinkel grundsätzlich in Ordnung gewesen. Betrachtet man aber den Spielverlauf mit 5 – 6 weiteren hochkarätigen Chancen, dann hätten wir als Sieger vom Platz gehen müssen. Natürlich war unser Führungstor durch Konnowski glücklich, denn Tw Petzold spielte einen Fehlpass und Nils schob den Ball ins leere Tor (2.). Das passte zu unserer Taktik, denn wir überließen dem Gegner den Ball und setzten auf Konter. Die Heimelf tat sich allerdings schwer, um sich gegen unsere kompakte Abwehr durchzusetzen. Jannik Tödter hatte per Freistoß sogar die Chance auf 0:2 zu stellen, doch sein 20 m Schuss rauschte knapp am Tor vorbei. Mit unseren Kontern brachten wir die nicht sattelfeste Abwehr ins Wanken, aber sie fiel nicht, weil Emil Rahnfeld einfach kein Schussglück hatte. Zunächst schoss er aus 14 m überweg (19.) und nach tollen Pass von Domscheit scheiterte er am glänzend reagierenden Tw (21.). Die erste Chance hatte die SV nach einem 25 m Freistoß durch Janßen, aber Joshi fischte den Aufsetzer aus dem Eck (34.). In Min 42 setzte sich der spielfreudige Konnowski über rechts durch, die Flanke legte ein Verteidiger für Emil auf, doch er traf den Ball nicht richtig. Im Gegenzug kam Krech frei zum Abschluss und fand in Joshi seinen Meister. Gleich nach dem Wiederanpfiff spielten wir hinten einen fatalen Fehlpass, Krech ging dazwischen und Joshi nahm dem einschussbereiten Thomas Wiedemann den Ball vom Fuß. Danach hätten wir den Sack zumachen können, aber Emil traf einfach nicht ins Schwarze. Zweimal wurde er mustergültig von Sören Domscheidt bedient, aber der Schuss aus 12 m ging daneben (48.) und den Zweiten hielt der Tw stark (53.). Zweimal hat Emil uns mit seinen Toren schon zum Sieg geschossen, aber heute sollte es einfach nicht sein. Kopf hoch Emil, nächstes Mal klappt es besser. Auch Kono brachte den Ball nach Steilpass von Sören nicht im Tor unter (55.), aber dafür bediente er in Min 64 Hein und im Fallen machte Enno das 0:2. Die Heimelf antwortete mit wütenden Gegenangriffen, aber die torgefährlichen Wiedemann, Janßen und Carstens kamen nicht zum Zug, weil sie es mit Gewaltschüssen versuchten, aber da fehlte die Genauigkeit. Die Zeit schien ihnen davon zu laufen, aber dann klärte Boie einen Harder Kopfball vor der Torlinie, sah dafür die rote Karte und Wiedemann verwandelte den fälligen Elfmeter eiskalt. (84.) Fortan wurde es hektisch und der Schiri ließ die nötige Konsequenz vermissen, denn J. Tödter wurde rüde von hinten gefoult, doch der Schiri zeigte unverständlicherweise nur die gelbe Karte. Jannik musste ausgewechselt werden und so fehlte der Turm in der Abwehrschlacht und das hatte zur Folge, dass Harder nach einer Ecke per Kopf zum Ausgleich traf (89.). Beim nächsten Angriff wäre Kono über rechts frei durch gewesen, der Verteidiger beging ein taktisches Foul, sah aber nicht die gelbe Karte und die Chance war dahin. Trotzdem hätten wir den Siegtreffer noch erzielen können, denn nach einer guten Kombination über Kono und Enno hatte Zieren den Lucky Punch auf dem Stiefel, aber aus 14 m scheiterte Lovis am Keeper (94.). Die nachfolgende Ecke wurde kurz abgewehrt, Kiecksee wollte Maß nehmen, doch der Schiri pfiff die Begegnung ab !! Sportlich war diese Entscheidung sicherlich nicht, aber wenn wir unsere Chancen zuvor genutzt hätten wären wir als verdienter Sieger vom Platz und hätten über die Entscheidungen in der Schlussphase müde gelächelt. Fakt ist, dass wir ein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert haben, nur belohnt haben wir uns nicht und dass ist das ärgerliche.

Aufstellung: Rohwedder – Janns, Krüger, J. Tödter (87. Zieren), Boie –Kiecksee, Domscheidt, Göttsche – Petersen (46. Hein), Rahnfeld, Konnowski                                                             Bericht: Rolf Kruse

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