{"id":45,"date":"2016-05-03T17:10:48","date_gmt":"2016-05-03T17:10:48","guid":{"rendered":"http:\/\/fcoffenbuettel.de\/wp\/?page_id=45"},"modified":"2020-05-17T14:28:48","modified_gmt":"2020-05-17T14:28:48","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.fco68.de\/?page_id=45","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahr 1968 spielten junge Leute bei Peter Looft auf der Hauskoppel Fu\u00dfball. In dieser Zeit kam Rolf Speck zu mir und meinte, wir jungen Leute k\u00f6nnten eigentlich einen Verein gr\u00fcnden. Danach wurden einige Freundschaftsspiele abgemacht, haupts\u00e4chlich mit Dellstedt, die zur selben Zeit eine Fu\u00dfballsparte gr\u00fcndeten. Diese Spiele wurden in Dellstedt oder bei Stolly ausgetragen. Da wir noch keinen Namen hatten, nannten wir uns \u201eSchwarze Erde Offenb\u00fcttel\u201c. Der erste gro\u00dfe Auftritt kam bei einem Freundschaftsspiel gegen die Feuerwehr Offenb\u00fcttel im August 1968. Der Spielmannszug Schafstedt wurde eingeladen und so wurde von Hasbergs Gasthof mit der Feuerwehr und den Sportlern durchs Dorf zum Festplatz nach Heinkenstruck marschiert. Etwa 150 Personen wurden als Zuschauer gez\u00e4hlt. Schon am anderen Tag wurde zusammen mit B\u00fcrgermeister Joh. Hinr. Sticken, Th. Wohlers und Herm. M\u00f6ller nach einem passenden Platz Ausschau gehalten. Der Klint, damals noch zwei Koppeln, kam f\u00fcr einen Fu\u00dfballplatz nur in Frage. Bei der n\u00e4chsten Gemeindevertretersitzung wurde beschlossen, dass am 18. September der FC Offenb\u00fcttel gegr\u00fcndet werden sollte. Unter der Leitung von B\u00fcrgermeister Joh. Hinr. Sticken wurde der erste Vorstand gew\u00e4hlt: 1. Vorsitzender Rudolf Klein, 2. Vorsitzender Paul Kusiek, Schriftf\u00fchrer Bernd Hennschen, Kassenwart Otto Kurschat, Fu\u00dfballobmann Peter Looft und Trainer Gerd Dr\u00f6se. Bei dieser Veranstaltung wurde eine Haussammlung beschlossen und Otto Kurschat erkl\u00e4rte sich bereit, dieses Amt zu \u00fcbernehmen. Der 1. Vorsitzende Rudolf Klein gab eine Spende von 1.500 DM.<br \/>\nSomit konnte der Verein ein Grundkapital aufweisen. Die Vereinssatzung wurde von Rolf Speck erarbeitet und ein Antrag zur Aufnahme in den Landessportverband gestellt. Unsere Aufnahme in den Landessportverband fand am 01. Februar 1969 mit dem Namen \u201eFu\u00dfball-Club Offenb\u00fcttel von 1968\u201c mit sofortiger Wirkung statt. Durch den gro\u00dfen Schnee im M\u00e4rz 1969 befand sich im Dorf ein Raupenschlepper der Fa. Rathjens. F\u00fcr 10 Kisten Bier und 12 Flaschen Korn wurde aus den zwei Koppeln am Klint ein Sportplatz planiert. Das Heiz\u00f6l f\u00fcr den Raupenschlepper stiftete Peter Looft. Hans Wohlers fr\u00e4ste kostenlos den Platz und rund 30 Sportler und Helfer harkten den Platz ab. Die Grassaat wurde in der ersten Aprilwoche zusammen mit dem Gr\u00fcnd\u00fcnger einges\u00e4t. Die Umkleidekabinen wurden im August fertiggestellt. Die Anpflanzungen um den Platz wurden vom Kulturamt Heide \u00fcbernommen. Das erste Punktspiel fand am 24. August 1969 zusammen mit der Platzabnahme vom Kreisfu\u00dfballverband statt.\u201c<br \/>\n(Bernd Hennschen, Gr\u00fcndungsmitglied)<\/p>\n<p>Gr\u00fcndungsmitglieder waren: Hans Peter Freese, Ernst-Willi Hasberg, Bernd Hennschen, Alfred Kamann, Heinrich Karstens, Detlef K\u00f6geb\u00f6hn, Fritz Kosmin, Dieter Kusiek, Hans Kusiek, Peter Looft, Willi Looft, Bernd M\u00f6ller, Eggert Rathmann, Henry Sievers, Klaus Speck, Rolf Speck, Wilhelm Sticken, Heinrich Tiessen, Ties Tiessen, Hans Werner Timm, Heino Volkmann, Uwe Volkmann, Dieter Wohlers, Hans Wohlers.<\/p>\n<p>Der Verein zeigte gro\u00dfen Elan und entwickelte immer neue T\u00e4tigkeitsfelder. Entscheidend blieb jedoch der weitere Ausbau des Sportplatzes, notwendig wegen des sportlichen Erfolgs der Fu\u00dfballmannschaft, die im Laufe der Jahre in immer h\u00f6here Spielklassen aufstieg. Um den Anforderungen eines gewachsenen Spielbetriebs gerecht werden zu k\u00f6nnen, errichtete man 1976 eine Flutlichtanlage. 1977 wurde ein Notstromaggregat f\u00fcr 6.000 DM angeschafft, weil der Stromanschluss des Sportplatzes 12.000 DM gekostet h\u00e4tte. Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung ausgef\u00fchrt, wie etwa 1977 die Erweiterung der Umkleidekabinen, die in den Anfangsjahren des Vereins gebaut worden waren. Die Gemeinde f\u00f6rderte den weiteren Sportplatzausbau ma\u00dfgeblich und stellte dem Verein 1990 einen weiteren Trainingsplatz zur Verf\u00fcgung, der drei Jahre sp\u00e4ter auch eine Flutlichtanlage erhielt. Das Dorferneuerungsprogramm lie\u00df weitere F\u00f6rderungsm\u00f6glichkeiten zu, sodass das Sportlerheim und die Umkleidekabinen umgebaut werden konnten, auch hier wieder mit einem gro\u00dfen Anteil Eigenleistungen. Am 11. Dezember 1994 fand die Schl\u00fcssel\u00fcbergabe f\u00fcr das neue Vereinsheim statt, f\u00fcr das \u00fcber 5.000 Arbeitsstunden in Eigenleistung aufgebracht worden waren. Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Bauma\u00dfnahmen im Wert von 300.000 DM kamen ma\u00dfgeblich von der Gemeinde, aber auch vom Kreissportverband. Die Sportanlagen erhielten 1995 endlich den Stromanschluss von der Schleswag.<br \/>\nMit den gewachsenen Aufgaben musste sich der Verein nach neuen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten umsehen. Die Gr\u00fcndung eines F\u00f6rdervereins 1991 war ein Schritt dazu. Ein weiterer folgte mit der Einf\u00fchrung von Bandenwerbung, die den Verein auch nach au\u00dfen immer professioneller erscheinen lie\u00df. Darin sah der F\u00f6rderverein eine seiner wesentlichen Aufgaben. Zum 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um konnte ein neuer Trainingsplatz f\u00fcr 35.000 Euro eingeweiht werden. Der Vorsitzende Eggert Rathmann wies, wie einem Zeitungsbericht zu entnehmen ist, auf folgendes hin: \u201eDass es nicht teurer f\u00fcr uns geworden ist, haben wir neben der Eigenleistung vor allem dem Unternehmen Blohm zu verdanken.\u201c Die B\u00fcrgermeisterin Anke Volkmann w\u00fcrdigte die Eigenleistung und sprach die gemeinschafts-bildende Wirkung an, die von den Sportanlagen ausgeht: \u201eAuch an die Kinder wurde gedacht. Es gibt eine gro\u00dfe Schaukel und eine Sandkiste. Auf dem Sportplatz kann sich die ganze Familie wohlf\u00fchlen.\u201c<br \/>\nDer Gr\u00fcndungselan zeigte sieh auch in den Mannschaften: Von der Saison 1969\/70 an gab es eine Jugendmannschaft, die man um Spieler aus Hademarschen verst\u00e4rkte. 1971 wurde eine Frauenfu\u00dfballmannschaft gebildet und eine Gymnastikgruppe f\u00fcr Frauen eingerichtet. Die letztere bestand bis 1983. In der Saison 1974\/75 spielte dann auch eine 2. Herrenmannschaft f\u00fcr den FC Offenb\u00fcttel, die zun\u00e4chst nur bis 1978 bestand, aber 1981 neu aufgestellt wurde. [\u2026] 1974 musste die Frauenmannschaft ihren Spielbetrieb einstellen, weil die Zahl der aktiven Spielerinnen nicht mehr f\u00fcr eine Mannschaft ausreichte. Als der Verein schon auf eine zehnj\u00e4hrige erfolgreiche Arbeit zur\u00fcckblicken konnte, erweiterte er sich um eine Tischtennissparte. 20 Jahre sp\u00e4ter kam noch die Reit- und Fahrsparte dazu.<br \/>\nAls die Fu\u00dfballmannschaft am 23. August 1969 den Spielbetrieb aufnahm, fielen die Erfolge zun\u00e4chst nicht so leicht wie in sp\u00e4teren Jahren. In einem Bericht der \u201eDithmarscher Rundschau\u201c vom Februar 1972 wurde zum Ausdruck gebracht, dass sich die sportlichen Erfolge als Drittletzter der Kreisklasse B nicht recht sehen lassen konnten, wohl aber die Ideen, mit denen der Verein aufwartete:<br \/>\nF\u00fcr die Rasenpflege wurde ein Schaf eingesetzt, das man von einem Bunsoher zu diesem Zweck geschenkt bekommen hatte. Es wurde \u201ePaul\u201c genannt, nach dem damaligen Vorsitzenden. Die Idee der Rasenpflege in anderer Form war so bestechend, dass der Vorstand weitere Schafe anschaffen lie\u00df. Nach sieben Jahren Spielbetrieb in den Kreisklassen B und A war der Aufstieg in die Kreisliga der erste gro\u00dfe Erfolg f\u00fcr den Verein. Auf diesem Niveau spielte man sechs Jahre, konnte dann jedoch den Abstieg in die Kreisklasse A und 1984 dann in die Kreisklasse B nicht verhindern. Erst in den 1990er Jahren begann die au\u00dferordentliche Erfolgsweg des FCO, der in die h\u00f6heren regionalen Spielklassen f\u00fchrte: 1991 der Aufstieg in die Bezirksklasse und 1994 in die Bezirksliga, wo man sich gut behaupten konnte. F\u00fcr ein Jahr, n\u00e4mlich die Saison 2000\/01, geh\u00f6rte der Verein der Bezirksoberliga an, der zweith\u00f6chsten Spielklasse Schleswig-Holsteins. Seitdem hat man in der Bezirksliga wieder seinen festen Platz unter den starken Mannschaften. Der Elan der ersten Jahre schlug sich auch in anderen Aktivit\u00e4ten nieder. 1973 wurde zum ersten Mal das Maifeuer veranstaltet, das von da an jedes Jahr viele Menschen auf den Sportplatz zog.<br \/>\nlm Jahre (1978) fand im Rahmen des 10j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums eine Sportwoche statt mit einem Wandertag mit 70 Teilnehmern, einem Ringreitwettbewerb auf dem Fahrrad zwischen der Landjugend und einer Dorfauswahl und schlie\u00dflich ein Freundschaftsspiel gegen den TSV L\u00fctjenwestedt. Nicht nur Ballsportarten, sondern auch die Leichtathletik kam zur Geltung. In der Sportwoche im darauf folgenden Jahr veranstaltete man Dreik\u00e4mpfe f\u00fcr Frauen, M\u00e4nner und Jugendliche. Als Gast konnte man auch das Ehrenmitglied Dr. Tarnow begr\u00fc\u00dfen, der ma\u00dfgeblich zum Gelingen des Sportplatzbaus beigetragen hatte. Mit weiteren Wandertagen, Familienspielen, Platzkonzerten, Grillabenden und Lagerfeuern leistete der Verein in den nachfolgenden Jahren seine Beitr\u00e4ge f\u00fcr ein lebendiges Leben in der Gemeinde und wurde zu einem anerkannten Kulturtr\u00e4ger. Das zeigte sich auch darin, als 1987 das Bo\u00dfeln nach 30 Jahren wieder in Offenb\u00fcttel durch den FCO und die Feuerwehr zu neuem Leben erweckt wurde. H\u00f6hepunkte im Vereinsleben, aber auch in der \u00d6ffentlichkeit waren die Spiele gegen prominente Mannschaften, die in zwei F\u00e4llen anl\u00e4sslich von Vereinsjubil\u00e4en nach Offenb\u00fcttel kamen. 1988 spielte die Altherrenmannschaft Bunsoh\/Offenb\u00fcttel gegen die Altliga des Hamburger Sportvereins, die 9:1 gewann. Spektakul\u00e4r war der Auftritt der aktuellen Mannschaft vom Zweitligisten TSV 1860 M\u00fcnchen am 10. Juli 1993. Die Niederlage mit 0:13 wurde von der Presse mit der \u00dcberschrift kommentiert: \u201eGnadenlose L\u00f6wen fressen Offenb\u00fcttel\u201c. Trotzdem herrschte bei diesem Gro\u00dfereignis Volksfeststimmung, auch ein bisschen nach bayerischer Art. Ein weiterer prominenter Gegner war der Landesligist Blau-Wei\u00df Berlin, der im Sommer 2000 sein Trainingslager in Dithmarschen hatte und im FCO einen geeigneten Partner gefunden hatte.<br \/>\n(aus: Chronik der D\u00f6rfer Arkebek, Immenstedt, Offenb\u00fcttel, Welmb\u00fcttel; Hans-Peter Maume; 2007)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Fr\u00fchjahr 1968 spielten junge Leute bei Peter Looft auf der Hauskoppel Fu\u00dfball. In dieser Zeit kam Rolf Speck zu mir und meinte, wir jungen Leute k\u00f6nnten eigentlich einen Verein gr\u00fcnden. Danach wurden einige Freundschaftsspiele abgemacht, haupts\u00e4chlich mit Dellstedt, die zur selben Zeit eine Fu\u00dfballsparte gr\u00fcndeten. 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